Aufgaben
Als Benediktiner-Missionare leben von der täglichen Arbeit. Zusammen mit den Angestellten fühlen sich alle Mitbrüder der Missionsarbeit der Kirche verpflichtet. Durch den rasanten Wandel in Kirche und Gesellschaften auf dem ganzen Erdkreis hat sich diese Aufgabe in den letzten Jahrzehnten radikal verändert. Waren bis zu Beginn der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis zu 40 Schweizer als Missionare in unseren «Missionsgebieten» auf drei Kontinenten, so sind es zur Zeit zwei Mitbrüder.
Der Gründungsgrund unserer Abtei, die Missionsprokura, ist auch heute noch einer der Hauptpfeiler unseres Wirkens. Die uns anvertrauten Missionsgelder unserer Freunde und Wohltäter dürfen wir verantwortungsvoll und gezielt im Globalen Süden einsetzen. Doch darüber hinaus ist unsere Abtei vor allem in den letzten zehn Jahren mehr und mehr unser missionarischer Arbeitsplatz geworden. Wir erfreuen uns einem zunehmenden Interesse an Menschen, die mit uns die Gottesdienste mitfeiern, sei es das monastische Stundengebet oder die Feier der täglichen Eucharistie. Darüber hinaus dürfen wir in zunehmenden Mass Menschen bei der Gottsuche und zum Empfang der Sakramente von Taufe und Firmung begleiten. Unzählige Menschen kommen in unsere Abtei zum Empfang des Beichtsakramentes und zur geistlichen Begleitung. Die Pilgerseelsorge auf Maria Bildstein nimmt einen weiteren wichtigen Impuls unserer Gesellschaft auf.
Des Weiteren sind wir auch in der Begleitung von kranken und alten Menschen engagiert. Pater Mattias wirkt als Krankenhausseelsorger und leistet viel Freiwilligenarbeit in diesem Bereich. Selbstverständlich braucht es einen Pförtner. Er ist der «Türöffner» für alle Menschen, die anklopfen. Der Garten schenkt uns nicht nur frisches Gemüse, sondern ist auch Beschäftigungsmöglichkeit für unsere Gäste.



