Geschichte
Die Anfänge unseres Klosters gehen auf den Mut und die Weitsicht von Pater Andreas Amrhein (+ 1927) zurück. Nach verschiedenen Aufenthalten in Frankreich, Italien und Deutschland und damit verbundenen Studien, trat er in die Erzabtei Beuron ein. 1884 konnte er die ersten Schritte zur Gründung der Missionsbenediktiner von St. Ottilien umsetzen. Reichenbach in Niederbayern war die erste Niederlassung. Doch schon bald sollte St. Ottilien bei Emming in Oberbayern das Mutterhaus seiner Gründung werden.
1919, nach dem 1. Weltkrieg wurde von St. Ottilien aus das Benediktusheim in Uznach eröffnet. Das neue Haus diente als Prokura, die finanzielle und personelle Hilfe für die Missionen im Globalen Süden ermöglichte. 1937, vor dem 2. Weltkrieg, erfolgte die Eröffnung des Benedictinums in Fribourg. Prior Notker Mannhart OSB (+ 1980) leitete dieses Haus, das 1947 als selbstständiges Kloster errichtet wurde. Da mit der Zeit die beiden Häuser in Uznach und Fribourg den Bedürfnissen der wachsenden Gemeinschaft nicht mehr entsprachen, wurde in Uznach ein neues Kloster gebaut und im Herbst 1963 bezogen. 1964 folgte als Klosteroberer Pater Benno Hegglin, der unsere Klostergemeinschaft während der Zeit des II. Vatikanums und dessen Umsetzung leitete. In diesen Jahren konnte sich das monastische und missionarische Leben in den neuen Gebäuden entfalten, obwohl immer noch der in der Bundesverfassung verankerte «Klosterartikel» unterschwellig die Arbeit einschränkte. Mit der Abstimmung im Jahre 1973 war der Weg frei zur Abteierhebung. Diese erfolgte im Jahre 1982, zusammen mit der Wahl von Pater Ivo Auf der Maur (+ 2021) zum 1. Abt. Diese Aufgabe erfüllte er bis zur Erreichung des 75. Lebensjahres 1999. Nebst vielen anderen Aufgaben fiel in diese Zeit der Bau der neuen Klosterkirche, ein Meilenstein für unsere Gemeinschaft und unser Wirken. Von 1999 bis 2009 leitete Abt Marian Eleganti die Geschicke der Abtei. Mit der Ernennung zum Weihbischof von Chur am 7. Dezember 2009 legte er sein Amt als 2. Abt von St. Otmarsberg nieder und Pater Adelrich Staub (+ 2022) stand dem Kloster für drei Jahre als Administrator vor.



